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Vermögensberater: Personalisierte Dienstleistungen werden bevorzugt!

Donnerstag, 26. August 2010 | Autor: yung

Für die meisten „Normalsterblichen“ stellt sich die Frage nicht, ob es sinnvoll wäre, einen Vermögensverwalter zu engagieren. Das vorhandene Geld reicht gerade mal aus, um alle Rechnungen zu begleichen und sich etwas halbwegs Anständiges zum Essen zu kaufen. Kaum stehen größere Ausgaben vor der Tür, wie beispielsweise ein Autokauf, bricht Panik aus. Man muss sich um einen Kredit bemühen und hoffen, dass alle Anforderungen der Bank erfüllt werden können. Eine Sache betrifft jedoch sowohl die Armen wie die Reichen: Mit dem vorhandenen Geld bzw. Kapital umgehen, ist nicht unbedingt einfach.
Wohlhabende und mehr als wohlhabende Personen verlassen sich in punkto Anlagen oft auf ihren Vermögensverwalter. Dieser verfügt nämlich über die gewisse Kompetenz, um ein Vermögen zu pflegen und zu optimieren – zumindest sollte er es. Leider sind aber auch Vermögensverwalter nicht vor Fehlentscheidungen gefeit und je mehr Kapital man zur Verfügung stellt, desto größer können klarerweise auch die Verluste sein. Einen Vermögensverwalter finden, der wirklich auf dem Börsenparkett zu Hause ist, ist auch nicht eine Sache, die man von heute auf morgen bewerkstelligen kann.
Wie findet man einen kompetenten Vermögensverwalter? Man kann sich entweder an eine Bank wenden oder sich für einen unabhängigen Vermögensverwalter entscheiden. Gerade weil sich das Vertrauen zu den Banken zurzeit etwas bedeckt hält, suchen immer mehr Anleger lieber unabhängige Vermögensverwalter auf, um deren Dienste in Anspruch zu nehmen. Als Vorteile werden in diesem Sinne die Transparenz angesehen, aber auch die Unabhängigkeit, Kompetenz und Kontrolle. Unabhängige Vermögensverwalter schaffen Transparenz, wenn sie auf Verkaufsprovisionen verzichten.
Millionen deutscher Anleger denken tatsächlich, dass ihre Anlegeberatung in Banken kostenfrei ist. Die Wahrheit ist, dass oft in den Produkten selbst der Preis versteckt liegt. Man denke z.B. an Investmentfonds. Der Ausgabeaufschlag und die jährlichen Verwaltungsgebühren zeigen an, dass die Beratung keineswegs kostenlos ist! Pro Transaktion werden neue Provisionen fällig. Hier wird klar, dass dadurch die Beratungstätigkeit entscheidend beeinflusst wird.

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Thema: Finanzen

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